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Hamburger Stiftung für Migranten verleiht zum siebten Mal Stipendien an Auszubildende mit Migrationsbiografie

Diese Stipendiaten freuten sich über ein Stipendium von bis zu 2.000€ im Jahr 2018.

Die Hamburger Stiftung für Migranten lud am 11. Dezember 2017 in das Dialoghaus in der Speicherstadt ein. Die Fördersumme konnte durch großzügige Spenden erhöht werden, so dass die Hamburger Stiftung für Migranten in diesem Jahr NEUN Stipendiaten ehren durfte, die Unterstützung benötigen, damit ihre Ausbildung erfolgreich beendet werden kann. Die Stipendien wurden zum siebten Mal verliehen und  richten sich an Auszubildende im ersten und zweiten Ausbildungsjahr, die eine gute praktische Arbeit im Betrieb vorweisen, jedoch bei den schulischen Leistungen in der Berufsschule Schwächen haben. Die Hamburger Stiftung fördert durch dieses  Stipendium insbesondere Auszubildende mit Migrationsbiografie.

Herr Engin Sönmez, Vorstandsvorsitzender, befragte Herrn Wurst und Herrn Hurling vom Lions Club Moorweide, die auch am Bewerbungsverfahren teilgenommen haben, was ihre Motivation ist, das Stipendiatenprogramm zu unterstützen und welchen Eindruck sie aus den Bewerbungsgesprächen gewonnen haben. Beide interessieren und engagieren sich seit Jahren für das Thema Ausbildung und haben durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung erfahren, welche wirksame und konkrete Unterstützung die Auszubildenden durch individuelle Lernangebote erhalten.  Die Bewerber wiesen alle beeindruckende Biografien und Unterstützungsbedarfe auf, so dass die Entscheidung sehr schwer fiel.

Frau Aygül Özkan, Vorstandsmitglied, erinnerte an den vor vier Jahren verstorbenen Herrn Mehmet Keskin, Mitbegründer des Stipendiatenprogramms, dessen Lebensaufgabe es war, die berufliche und soziale Integration von jungen, manchmal auch benachteiligten Menschen zu fördern. In diesem Jahr wurde das „Mehmet-Keskin-Stipendium" zum vierten Mal verliehen.